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Kulturerbe

Torhaus [1]

Das Torhaus stammt aus dem Jahr 1531. Es war eine Art von Schnittpunkt zwischen geistlicher und irdischer Welt: Nur hier kommunizierte die Abtei mit ihrer Umgebung.
Der Pförtner empfing die Gäste, kümmerte sich um die Pilger und verteilte Brot an die Armen. Außerdem wurden hier Verträge ausgehandelt und unterzeichnet. Dazu gehörten die Verträge mit den Pächtern, die die Abtei nicht betreten durften.
Das Torhaus war perfekt für dies alles geeignet und stellt noch heute die symbolische Verbindung zwischen der Abtei und ihrer Umgebung dar. Heute finden dort Ausstellungen, Vorträge und Empfänge statt.

Pförtnerhaus [2]

Portierswoning

Das Pförtnerhaus ist ans Torhaus angebaut. Darin wohnten auch die Knechte und die Bediensteten der Abtei. Es entstand unter Äbtissin Barbara de Rivière d’Arschot (1728-1744). Heute ist im Pförtnerhaus die Verwaltung der Abtei Herkenrode untergebracht.

Ställe [3]

Stallingen

Die Ställe der Abtei einschließlich des großen Kutschenhauses umgeben den einstigen Wirtschaftshof von drei Seiten. Im westlichen Flügel und dem
Kutschenhaus sind Besucherzentrum und Erlebniszentrum untergebracht. In den südlichen Flügel zieht der Verlag Uitgeverij Clavis mit einem Zentrum rings ums
Kinderbuch ein.

Zehntscheune [4]

Tiendschuur

In der monumentalen Zehntscheune aus dem Jahr 1656 wurde der Zehnte eingelagert. Die Abtei besaß das Recht, eine Steuer auf die jährliche Ernte und das Vieh zu erheben. Durch diese Steuer, Zehnt genannt, gelangten die Schwestern an einen Teil des Getreides und anderer Landbauprodukte ihrer Pächter.
Für deren Lagerung ließ die Äbtissin Anna Katharina de Lamboy (1653-1675) eine Scheune errichten. Durch den Zehnt strömten jährlich mit einem Minimum an Arbeit und
Aufwand ansehnliche Mengen von Nahrungsmitteln in die Vorratskammern der
Abtei. Heute kann die Zehntscheune für große Veranstaltungen und Feste gemietet werden.

Das „Historische Zentrum“ [5]

Historisch hart

Hier befand sich einst das Zentrum der Abtei und hier befinden sich noch immer dessen Überreste. Die verschwundene Kirche, der Kreuzgang und die
Schwesternhäuser waren die Orte, an denen die Zisterzienserinnen 600 Jahre lang entsprechend der Ordensregel „Ora et labora“ beteten und arbeiteten.
Die archäologischen Ausgrabungen vermittelten einen Eindruck von der Größe und der Würde der einstigen Abteikirche und der sie umgebenden Gebäude.
Das „Historische Zentrum“ soll in absehbarer Zeit anhand zeitgemäßer
Gestaltungsmöglichkeiten und mit modernen Materialien abermals sichtbar gemacht werden.

Sakramentkapelle [6]

Sacramentskapel

Aus einer Datumsangabe in der Kapelle hinter dem Chor der einstigen Kirche geht hervor, dass sie 1661 erbaut wurde. Wir können nicht mehr nachprüfen, ob die
Kapelle ursprünglich als Sakristei diente, in der das liturgische Gerät für die
Eucharistie aufbewahrt wurde, oder ob es sich um eine Andachtskapelle handelte, in der das Heilige Sakrament vom Mirakel verehrt wurde.

Abteimühle [7]

Abdijmolen

Die Selbstversorgung war ein Prinzip der Zisterzienser.  Die Abtei verfügte über eine „Gewerbezone“ mit Wassermühle, Bäckerei, Gerberei und einer Reihe von
Werkstätten mit Schlafstätten für das Personal. Davon sind nur die Abteimühle und das bescheidene Häuschen des Müllers (das so genannte Fischerhäuschen) übrig geblieben. Heute wird es von den Arbeitern benutzt, die die Inspirationsgärten und die anderen Grünanlagen der Abtei pflegen. Jedoch soll es einer kommerziellen
Bestimmung zugeführt werden.

Pferdeställe [8]

Paardenstallen

Die Stallungen für die Kutschpferde wurden unter Anna Katharina de Lamboy (1653-1675) gebaut. Sie lagen damals an der Auffahrt des Äbtissinnenhauses.
Nach ihrer Restaurierung soll dort eine Gaststätte einziehen.

Kloster [9]

Klooster

1972 erwarben die Regularkanonikerinnen vom Heiligen Grab das Äbtissinnenhaus mit dem Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert, das Hospital und die
Sakramentskapelle. Sie bauten auf dem Grundstück ein Besinnungshaus und daneben ein Kloster, wobei sie sich an der ursprünglichen Bauweise anlehnten.

Tuylter-Mühle [10]

Tuyltermolen

Graf Ludwig II. von Loon schenkte der Abtei Herkenrode 1213 diese Mühle. Die Einwohner von Tuilt waren verpflichtet, in diese Mühle ihr Getreide mahlen zu lassen.

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